presseaussendung

Veröffentlichung von Täterlisten kann Terrorbekämpfung gefährden

Die Veröffentlichung der Namen und Lichtbilder der festgenommenen Terrorverdächtigen im Rahmen der Berichterstattung über den aktuellen Terroranschlag in Wien kann die laufenden Ermittlungen gefährden. Die Vereinigung Österreichischer Staatsanwältinnen und Staatsanwälte ruft daher dringend zu einem verantwortungsvollen Umgang mit derart heiklen Informationen auf.

In vereinzelten österreichischen Medien wurde zuletzt eine Liste der Vornamen, des Alters sowie identifizierende Fotos (wenn auch mit Augenbalken) mehrerer Verdächtiger veröffentlicht. Dies kann die umfassende und vollständige Aufklärung des Geschehenen gefährden.

Die Vereinigung Österreichischer Staatsanwältinnen und Staatsanwälte appelliert daher dringend – bei allem berechtigten Informationsinteresse der Öffentlichkeit – verantwortungsvoll und weitsichtig mit derartigen Informationen umzugehen. Nur so kann eine lückenlose Aufklärung und Strafverfolgung dieser Taten sichergestellt werden.



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